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Antike trifft Moderne
Piräus,  Athen

2500 Jahre Schiffsbau: Antike trifft Moderne

Antike trifft Moderne. Das war mein erster Gedanke, bei diesem Anblick. Direkt neben der Averoff, einem Schlachtkreuzer aus dem 1. Weltkrieg, liegt der Nachbau einer antiken Triere. Die Averoff ist heute ein Museumsschiff und liegt im Hafen von Piräus.

Die Georgios Averoff hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Im Balkankrieg von 1910 – 1912 hat sie eine  bedeutende Rolle für die Griechische Marine eingenommen. Ebenso wichtig war ihre Rolle bei der Evakuierung der griechischen Flüchtlinge aus Kleinasien nach dem fehlgeschlagenen Feldzug gegen die Türkei.

Mehr zur Geschichte der Georgios Averoff ist hier zu finden.

Die Averoff ist weltweit der letzte schwimmende Panzerkreuzer und damit letzte Vertreterin einer untergegangenen Schiffsklasse.

Das die Averoff tatsächlich noch schwimmt, beweist folgender Ausschnitt, sie Anfang Mai 2017 verlegt werden musste:

Das Museumsschiff wurde vom Trocadero-Kai in Faliro, wo es normalerweise zusammen mit anderen Museumsschiffen liegt, zum Werftgebiet Skaramangas geschleppt, wo es einer zweimonatigen Verjüngungskur unterzogen werden soll. Der in Italien gebaute Panzerkreuzer war 1910 teilweise aus dem Erbe des nationalen Wohltäters Georgios Averoff angekauft worden und war bis 1952 das Flaggschiff der griechischen Marine.

Quelle: griechenland.net

Antike trifft Moderne äussert sich in dem Zusammentreffen des schweren Schlachtschiffs aus dem 20. Jahrhundert und der im Gegensatz dazu grazilen Triere, die direkt davor liegt. Und die es der Zufall wollte, lag hinter der Averoff noch eine hypermodernde Luxus-Yacht aus dem 21. Jahrhundert. Hier treffen fast 2500 Jahre Schiffsbaukunst aufeinander. 

Die Triere ist ein Nachbau eines antiken, griechischen Schiffstyps der vom 6. – 3- Jahrhundert v. Chr. genutzt wurde. Durch die 3 Reihen Ruderbänke und den Rammsporn ist sie unverkennbar.

Der Nachbau der Triere wird heute immer noch von der griechischen Marine genutzt, z. B. für Wettkämpfe.

Schaut man sich folgende Bilder an, sind die Größenunterschiede der beiden Schiffsklassen beeindruckend.

Das Museum ist montags geschlossen, also sollte ein Besuch entsprechend geplant werden.

Neben dem Museum gibt es eine Marina, die man betreten darf. Dort sind eine Vielzahl an Restaurants und Cafés zu finden, wo die Preise recht überschaubar sind.

Mehr zum Averoff Museum ist hier zu finden.

Nach dem Besuch des Museums lädt die Flisvos Marina zum Flanieren oder in eine der zahlreichen Gaststätten ein.

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